TES IV – Oblivion – Tagebuch Eintrag Nr. 3 Montag, März 27, 2006
Posted by gamingretro in Alltagskram, Games.trackback
Der dritte Ausflugstag rückte näher, ich war immernoch halb erschlagen von dem was mir bereits alles passiert war, aber dies sollte erst der winzige Anfang sein
Gut gerüstet mit einer hübschen Rüstung aus Stahl und alles schön passend machte ich mich auf den Weg zur Abtei die mehr der Kaiser vor seinem Tod genannt hatte.
Mir stand eine Lange reise bevor, immerhin war es ein sehr langer Marsch, aber zum Glück wusste ich dank meiner Karte wo ich überhaupt hin musste, ich blieb dabei relativ häufig auf den Straßen, die Erkundung der Gegend musst erst einmal warten, es gab wichtigeres zu tun. Bei der Abtrei angekommen suchte ich auch sogleich meine Kontaktperson auf, welche auch der Führer der Klingen war, der Garde des Kaisers. Hier leben nun also diejenigen welche für das wirkliche Kämpfen langsam zu alt wurden oder aber auf diese Weise dienen wollten. Im Gespräch klärte sich so einiges, das Amulet des Kaisers muss also immer in der Blutslinie weiter gegeben werden und damit kann ein Drachenfeuer aufrecht erhalten werden was dafür sorgt, dass die Daedra Dämonen in ihrem Reich bleiben und keine Tore von Oblivion geöffnet werden konnten.
Gut das Amulett behielt mein gegenüber in gewahrsam, nun ging es aber daran den wohl unehelichen Sohn vom Kaiser zu finden, Martin, er arbeitet als Priester in Kvatch. Also war mein nächstes Ziel klar, ich bekam noch so einige Unterstützung und ebenfalls von einem der Kuttenfreunde sein Pferd geschenkt, da er sowieso nicht oft verreisen würde
Nun also ab aufs Pferd und die Reise ging deutlich schneller in Richtung Ziel. Doch schon bald sollte ich allein am Himmel merken das etwas ganz gewaltig nicht stimmt.
So langsam musste Kvatch in Sichtreichweite kommen, doch was ich sah gefiel mir ganz und gar nicht, am Horizont erkannte ich nur Rauch und Feuer und einen Blutroten Himmel, dort wo die eigentlich sichere Stadt liegen sollte. Ich trieb mein Pferd zu mehr Tempo an, unterhalb der Stadt entdeckte ich ein paar Zelte und machte mich auf den Weg dorthin. Vom Pferd abgestiegen erkundigte ich mich was denn hier los sei, alle waren in Aufruhr und vereinzelte Stadtwachen liefen in Richtung Stadt. Die Bewohner teilten mir mit das sich ein Tor nach Oblivion direkt vor den Toren der Stadt geöffnet hätte und nun wäre alles zu spät und verloren, ich begab mich auf den Weg Richtung Tor und folgte den Wachen. Nachdem ich an der letzten Stellung angekommen war sah ich das gewaltige blutrote Tor in die Dämonenwelt und gleich darauf stürmten auch schon Feinde aus dem Tor wieder heran. Ich half den Wachen den Angriff abzuwehren und suchte dann das Gespräch mit ihrem Kommandanten.
Er erklärte mir was passiert war und das er Leute in das Tor geschickt hatte um nach einer Möglichkeit zu suchen es zu schließen, aber keiner war zurück gekehrt, ich beschloss also nachzusehen und diese Aufgabe zu Ende zu bringen bevor ich mich der Suche nach Martin widmete, welcher laut Aussagen wohl mit ein paar Wachen und überlebenden in der Stadtkapelle fest saß. Ich schritt in Richtung Obliviontor und passierte es und fand mich kurz darauf in einer höllischen anderen Realität wieder. Voll mit Lava und Blutrotem Himmel sowie teuflischen Wesen, Pflanzen und Türmen.
Meine erste Entdeckung war ein Soldat, diesem half ich gegen einige der Monster und er erzählte mir das man seine Kollegen einfach verschleppt hätte, die Dämonen hätten sie mitgenommen und er war sichtlich verstört, wir beschlossen gemeinsam auf die Suche nach diesen zu gehen, die Türme waren unser Ziel. Auf dem Weg konnte ich leider nicht das Ableben meines zu impulsiven Mitstreiteres verhindern, denn dieser wurde von herunterfallenden Steinen erschlagen. Somit musste ich meinen Weg zu den finsteren Türmen allein fortsetzen.
Diese Welt war mir alles andere als Geheuer, spätestens als sogar Pflanzen welche ich für meine Alchemie mitnehmen wollte nach mir schnappten wurde mir doch ganz anders zu mute. Im Turm angelangt wurde es jedoch nicht besser, ein blutroter Strahl bahnte sich in eine wahnsinnige Höhe, doch zu erst musste ich nach überlebenden suchen, ich kämpfte mich durch Feinde, auch so etwas die teuflische Ritter begegneten mir auf meinem Weg der alles andere als erfreulich war. Man fühlte sich wirklich wie in der Hölle, nach langem Suchen und Kämpfen fand ich schließlich einige Leichen von Menschen, doch ganz oben im Turm hörte ich schreie und eilte zur Hilfe. Hier stand eine Art Foltermeister des Bösen welcher nicht lange zögerte und in mir ein neues Opfer sah.
Nach einem harten Kampf bezwang ich ihn schließlich und verleibte mir einige seiner merkwürdigen Gegenstände ein, der Gefangene gab mir den Auftrag sich nicht um ihn zu kümmern sondern das Tor zu schließen und dies war nun mein Ziel welches ich nach weiteren Kämpfen auch erfüllen konnte, der Strahl erschloss, ich flog aus der Oblivion Welt und das Tor war geschlossen, doch damit sollten die Kämpfe nicht zu Ende sein.
Die Stadtwachen freuten sich und bedankten sich und nun ging es daran die Stadt zu befreien oder besser gesagt die Ruinen, denn mehr war von der einst prachtvollen Stadt Kvatch nicht mehr übrig. Hinter den Toren erwarteten uns bereits Massen an Feinden, viele Soldaten starben aber wir schafften es den Feind zu besiegen und in die Kapelle zu gelangen, hier trafen wir andere Kämpfer und Bewohner und ich fand den den ich suchte, Martin den Erbe des Throns, der noch bis zu meinem Gespräch nichts davon wusste, allerdings schenkte er mir glauben. Doch bevor wir uns an den Rückweg machen wollten wartete hier noch eine Menge Arbeit auf uns.
Wir kämpften uns bis zum Schloss vor um den Herzog der Stadt zu retten, Feuerdämonen lieferten mir einge schwere Schlachten und fügten mir auch die ein oder andere tiefe Wunde hinzu, doch alles war umsonst, denn ich kam zu spät, der Herzog war bereits Tod, ich steckte seinen Siegelring ein und machte mich auf den Rückweg und erzählte dem Kommandanten was ich vor fand und übergab den Ring. Trotz der zerstörten Stadt konnten wir die Feinde zurückschlagen und das Tor schließen und Martin lebte noch, ein wohl nicht ganz erfolgloser Tag. Da Martin hier noch einiges zu tun hatte beschloss ich mich erst einmal weiter zu Reisen und zwar Richtung der Hafenstadt Anvil, dort gab es immerhin die Kriegergilde und Magiergilde für welche ich mich schon lange interessierte.
Nach ein wenig Erholung begann also meine Tagelange Reiterei in Richtung Anvil, wo mein Abenteuer noch mehr Überraschungen geboten bekommen sollte und ich es sogar mit Geistern und verführenden Frauen zu tun bekam.
Netter Bericht