jump to navigation

TES IV – Oblivion – Tagebuch Eintrag Nr. 2 Montag, März 27, 2006

Posted by gamingretro in Alltagskram, Games.
trackback

Endlich stehe ich vor den gewaltigen Toren der wunderschönen Kaiserstadt, kaum habe ich meinen ersten Fuß hineingesetzt spreche ich bereits die Torwache an und erkundige mich nach den Sehenswürdigkeiten der Stadt, der Tod des Kaiseres Uriel Septim hat sich ebenfalls bereits herumgesprochen. Nachdem ich nun ungefähr weiß wo Händler, Schmiede, Unterkünfte und Gilden sind mach ich mich daran die riesige Stadt zu erkunden. Auf meinem Weg höre ich bereits einige der Anwohner und hiesigen Händler die neuesten Gerüchte austauschen und bin überrascht von der KI und Lebendigkeit.

Die Bewohner gehen wirklich ihren Tagesabläufen nach, Geschäfte schließen Abends und die Leute treffen sich in Kneipen und gehen danach zu Bett in ihren Häusern. Leider spielt das Wetter nicht so eine freundliche Stimmung daher, denn die Wolken werden dichter und es fängt an zu regnen, ich begebe mich daher auf Einkaufstour und erkundige mich ob irgendwo eine helfende Hand notwendig ist. Nach vielen Stunden füllt sich mein Journal bereis ansehnlich und ich habe eine Menge mehr kennen zu lernen und zu lösen.

Als nächstes zieht es mich nun doch aber erstmal zur Arena, nach einigen Gesprächen dort ist klar das ich an den Kämpfen teilnehmen möchte, natürlich hat bisher noch niemand vor einem Neuling respekt und das lässt man mich auch sehr gut spüren. Ich ziehe das mir gestellte Kampfgewand des blauen Teams an und mache mich daran die Herzen der Zuschauer zu gewinnen, auf dem Weg hoch in die Arena höre ich bereits den Pöbel wild schreien, vorm Tor angekommen wird der Kampf angekündigt und die Menge tobt. Eine wirklich schöne Atmosphäre und eine Menge Spaß, nicht zu vergessen das wichtigste am ganzen, Ruhm und Reichtum.

Der Tag neigt sich dem Ende und ich mache mich auf die Suche nach einem Händler, welcher die billigsten Preise weit und breit hat, natürlich muss da etwas faul sein und ich möchte das ganze näher untersuchen. Also schleiche ich dem Besitzer eine lange Zeit hinter her, doch es macht sich bezahlt, zu später Spunde trifft er sich in einem Hintergarten der Stadt mit einer zwielichtigen Gestalt und ich kann ihr Gespräch belauschen. Nun etwas mehr informiert verfolge ich den Partner und Zulieferer, ich sollte wohl sein Haus genauer unter die Lupe nehmen, nur bin ich nicht gerade geschickt im Einbrechen und Schlösser öffnen, da dies auch meiner Ehre als Kämpfer für Gerechtigkeit widersprechen würde.

Trotz allem probiere ich in sein Haus zu gelangen nachdem er wieder fort gegangen ist, nur leider hat mich die Stadtwache bei meinem kläglichen Versuch erwischt, ich zahle das noch niedrige Kopfgeld von 50 Gold und beschließe es dabei zu belassen und nicht weiter Einzubrechen, solle sich doch erstmal wer anders mit so etwas herumschlagen. Immerhin wartet genug andere Arbeit auf mich.

Die restliche Nacht verbringe ich fast ausschließlich damit die restlichen Stadtteile zu begutachten, Nachrichten und Bücher zu durchstöbern und das wunderschöne Aboretum zu bestaunen, ebenso wie den Kaiserpalast. Schließlich möchte ich aber vor dem morgigen Tag wieder meine Kräfte sammeln und gehe in eine der zahlreichen Unterkunften und Miete mir für die Nacht ein Zimmer, 20 Gold ärmer aber einem trockenen Dach über dem Kopf näher. Ich bediene mich auf meinem Zimmer noch an kostenlosen Obst und Wein und schlafe dann erholsam die restliche Nacht durch.

Die kommenden Tage verlaufen ganz ähnlich, ich probiere ein wenig zu Helfen wo es geht, muss allerdings feststellen das in der Kaisterstadt wohl sehr viel immer auch mit Diebstahl oder Einbruch zu tun hat und es daher nicht so sehr meinen Interessen liegt, die Arena wird mein 2. Heim und ich Kämpfe viele Tagelang bis ich den höchsten Rang erreicht hatte und der neue Meister war, sogar einen Fan traf ich vor der Arena nach meinem endgültigen Sieg, dieser bot mir an mich überall hin zu begleiten, was ich allerdings dankend ablehnte, es erkannten mich auch so genug Leute auf den Straßen wieder.

Das Ende meiner Reise schließlich markierte dann der Hafen, hier ergab sich auch einiges was so nicht geplant war, eigentlich wollte ich einen gesuchten Verbrecher finden und den Wachen helfen, immerhing hingen überall "Wanted" Zettel an den Wänden aus, tja um an diesen Menschen heranzukommen musste ich selber stehlen, da mir aber ein anderer Aufnahmekandidat zur Diebesgilde zuvor kam musste ich das Tagebuch von eben diesem klauen sobald er nicht zu Hause war, dies gelang mir auch zum Glück. So war ich nun tatsächlich in der Diebesgilde aufgenommen worden, obwohl dies mein geringste Ziel wohl war. Das andere Überraschende war wohl ebenfalls am Hafen, ich beschloss die Nacht auf einem Schiff zu verbringen da es mal wieder sehr spät geworden war, als ich wieder Aufstand spürte ich plötzlich das die Herberge tatsächlich "ausgelaufen" war und wir uns auf See befanden oO.

Ich öffnete meine Tür und mir stand ein unbekannter Mann gegenüber, er fragte mich was ich hier zu suchen hätte, hier sollte niemand mehr sein, er gehörte wohl einer Diebesbande an wie ich im Gespräch herausfand, ich probierte mich als einer der ihren hinzustellen was mir der gute aber nicht abnahm und so kam es zum Kampf. Der Dieb war allerdings keine schwere Herausforderung nach meinen Arenakämpfen und fiel schon bald zu Boden. Nachdem ich seine Sachen durchsuchte fand ich einige Informationen und Anweisungen für ihn. Ich machte mich auf den Weg die Besitzer und restlichen Banditen zu finden. Im Laderaum fand ich den Rausschmeißer des Ladens der sich herzlich bedankte, er meinte er würde ja mit betrunkenen Schlägern fertig aber nicht mit bewaffneten Räubern, verständlich.

Ich sollte nun also den Chef des Ladens finden und retten damit man das Schiff wieder in den Hafen bringen konnte, also ging es aufs Mitteldeck und der nächste Dieb stand bereit zum Kampf, aber auch diese Frau war keine wirkliche Gegnerin für mich. Nun blieb nur noch das Oberdeck, nachdem auch dieses Problem gelöst war bedankte sich der Besitzer und erklärte warum es zu diesem Vorfall kam. Damit die Geschäfte besser laufen sollten dachte er sich die Geschichte einer goldenen Galeone aus die versteckt sei auf dem Schiff und so mehr Leute anzulocken, dies klappte aber wohl nicht nur so wie gedacht. Als Dankeschön darf ich nun jederzeit kostenlos dort die Nacht verbringen und wieder war den Bürgern dern Kaiserstadt geholfen.

Ich schlief die restliche Nacht auf dem Schiff und beschloss am morgigen Tag meine Reise außerhalb der Kaiserstadt fortzuführen, denn ich wollte des Kaisers Auftrag in Angriff nehmen und mich auf die Suche nach der Kontaktperson begeben.

Kommentare»

No comments yet — be the first.